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Dienstag, 14. Mai 2002, 17:00 Uhr, Auditorium HIL E 1, ETH Hönggerberg
Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Rackwitz, Institut für Baustoffe und Konstruktion, Technische Universität München
Die Frage "wie sicher ist sicher genug" muss nicht nur bei technischen Anlagen sondern bei allen lebensrettenden und lebenserhaltenden Massnahmen der Öffentlichkeit beantwortet werden. Kärzlich wurde der Lebensqualitätsindex vorgeschlagen. Dieser ist eine Funktion des Bruttosozialproduktes, der Lebenserwartung und der Lebensarbeitszeit. Jede Massnahme in der Gesundsheitsfürsorge, für Sicherheit im Strassenverkehr, zum Schutz vor schädlichen Verunreinigungen in Boden, Luft und Wasser und natürlich für sichere Bauwerke soll so geartet sein, dass ihre Kosten mit einem entsprechenden Gewinn an qualitätvollen Lebensjahren verbunden sind. Der Lebensqualitätindex wird vorgestellt und diskutiert, seine möglichen Verallgemeinerungen angesprochen. Er wird auf Bauwerkssicherheit angewandt. Ein einfaches Beispiel illustriert seine Anwendung.
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