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Dienstag, 3. Dezember 2002
17:00 Uhr, Auditorium HIL E 3
ETH-Hönggerberg, 8093 Zürich
(Lehrgebäude Bauwesen)
Prof.Albin Kenel Hochschule für TechnikRapperswil
In Stahlbetonbauten sind Risse im allgemeinen nicht zu
vermeiden. Bereits während des Erhärtens entstehen im
jungen Beton meist feine Risse. Schwinden, Lasteinwirkung,
aufgezwungene oder behinderte Verformungen können zu
weiterer Rissbildung führen. Die Forderungen aus
Tragsicherheit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit
werden in der Regel mit der Anordnung einer ausreichend
starken, fein verteilten und gut verankerten Bewehrung und
einem den jeweiligen Umständen angepassten Verformungsvermögen
von Betonbauteilen gewährleistet.
Im Vortrag werden einfach zu handhabende Grundlagen, um
Steifigkeiten und das Last-Verformungsverhalten in
biegebeanspruchten Bauteilen zutreffend vorherzusagen,
präsentiert. Die bestehenden theoretischen Grundlagen zur
Bestimmung der Mindestbewehrung werden durch
bruchmechanische Modellvorstellungen erweitert und für die
Bemessungspraxis vereinfacht.

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