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Es ist schon spät und höchste Zeit mit unserer Hauptaufgabe zu beginnen: Der Kanubau!! Am 19. April fand die erste und zugleich eine der spektakulärsten Etappen statt. Mit dem Fräsroboter der ETH konnten die Spannten für die Schalung gefräst werden. Und zwar millimetergenau!
Eine Woche später traf man sich wieder zum gemeinsamen Weiterarbeiten. Auf dem Programm stand das Bauen eines Podestes für die Schalung und das Anbringen der Spannten. Natürlich mussten diese zuerst zersägt werden, damit die Schalung am Ende auch wieder vom Kanu getrennt werden kann. Danach wurde das Podest vermessen und die Spannten darauf verschraubt.
Man muss schliesslich vorher wissen, was zu tun ist!
Der nächste Schritt war das Einfügen der Schalhaut. Dies geschah an den einzelnen Schalteilen und wurde schlussendlich wieder zusammengeschraubt.
Nach dem Fertigstellen und Impregnieren der Schalung folgte der grosse Moment: Das Betonieren! Dafür wurden von der Firma Pinova aus Lengnau Farbpigmente geliefert, welche den Beton auch optisch einzigartig macht.
Auch die Professoren unter den Zuschauern konnten das "Betonier-Team" nicht aus der Ruhe bringen. Natürlich freuten wir uns sehr über das Interesse, welches auch den Respekt vor unserem Engagement und vor dem Projekt an sich zeigt.
Zuerst wurde die Aussenhülle fertiggestellt, dazu mussten Stützen aus Polystyrol für die Stege und den Rand erstellt werden, worauf man nachher die Betonschicht mit den Fasernetz-Bewehrungen auftrug.
D'Rageete: Man sieht, dass dieses Kanu aufgrund der stabileren Bauweise nur einen Steg in der Mitte benötigt.
Weitere Fotos von der Taufe sind unter der Rubrik Taufe aufgeschaltet.
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